Zum Inhalt springen
therodcode

Über mich

Ich heisse Rodrigue.

Ich bin kein Coach. Kein Mentor. Kein Lehrer. Kein Leader. Ich weiss nicht alles und bin weit davon entfernt, perfekt zu sein. Wenn überhaupt, bin ich ein Begleiter: jemand, der ein Stück neben dir geht, Fragen stellt und Perspektiven öffnet.

Rodrigue mit hellem Hut, lachend, unter blauem Himmel

Ich kenne die andere Seite

Es gab eine Zeit, in der ich mich selbst kaum kannte. Ich lebte in einem Gedankenloop aus Flucht, Betäubung, Selbstablehnung und Selbstzerstörung.

Ich log, verletzte Menschen, konsumierte täglich Cannabis, trank regelmässig und versuchte, meiner eigenen Realität zu entkommen. Ich fühlte mich als Opfer meiner Vergangenheit und suchte meinen Wert im Aussen. Zeitweise definierte ich mich fast vollständig über meinen Job.

Irgendwann wurde es so dunkel, dass ich mich über Wochen zurückzog und mit dem Gedanken spielte, mein Leben zu beenden.

Ein Moment draussen

Nach Tagen in meinem eigenen Kopf ging ich nach draussen. Es hatte geregnet. Die Sonne kam hervor. Ich sah die Farben, das Licht, die Natur – und mein Gedankenkarussell wurde plötzlich still.

Mir liefen die Tränen übers Gesicht. Nicht weil auf einmal alle meine Probleme verschwunden waren. Sondern weil ich für einen Moment wieder vollkommen da war.

Das war kein Erwachen, das man sich verdienen muss, und keine Krise, die sein musste. Es war ein Moment.

Zurück ins Leben

Seitdem begann für mich weniger ein Weg zu einer „besseren Version meiner selbst“ als ein Weg zurück ins Leben. Ich beobachtete meine Gedanken, nahm meine Emotionen bewusster wahr, meditierte, reflektierte und probierte unglaublich viel aus.

Auch dabei schoss ich manchmal übers Ziel hinaus und machte aus innerer Entwicklung wieder etwas, das ich unbedingt erreichen musste.

Mit der Zeit wurde aus „Wie werde ich endlich der Mensch, der ich sein sollte?“ immer häufiger: „Wer bin ich eigentlich – und was will ich?“

Und wie ist das bei dir? Wohin willst du gerade eigentlich?

Natur

Dabei wurde meine Verbindung zu Natur und Tieren immer wichtiger. Natur holt mich aus den Konzepten meines Kopfes zurück in unmittelbares Erleben. Wasser. Wind. Sonne. Regen. Tiere. Pflanzen. Bewegung. Stille.

Sie erinnern mich an etwas sehr Einfaches: Ich stehe nicht ausserhalb des Lebens. Ich bin ein Teil davon.

Rodrigue von hinten im Wald, zwischen Bäumen

Die Paradoxien

Je mehr ich mich selbst kennenlernte, desto weniger wollte ich mich in eine neue Box stecken. Ich kann zufrieden und ambitioniert sein. Stark und verletzlich. Diszipliniert und verspielt. Allein vollständig und trotzdem tief verbunden.

Vielleicht müssen wir unsere Gegensätze gar nicht ständig gegeneinander ausspielen.

Die höhere Ebene zerstört die Pole nicht. Sie organisiert ihre Beziehung.

Was therodcode für mich ist

Entstanden aus Fragen, nicht aus Antworten.

therodcode ist keine Religion, keine endgültige Wahrheit und kein System dafür, wie du dein Leben führen solltest. Es ist eine lebendige Philosophie, entstanden aus Fragen, Erfahrungen, Fehlern, Reflexion und immer neuem Ausprobieren.

Ich möchte dir nicht erklären, wer du bist. Das kann ich nicht. Ich möchte dich dabei unterstützen, selbst hinzuschauen: einen Gedanken zu erkennen, den du bisher automatisch geglaubt hast. Eine Frage zu stellen, die du dir noch nie gestellt hast. Einen Wunsch wiederzuentdecken.

Die Antworten sollen nicht von mir kommen. Sie sollen in dir entstehen.

Ich bin kein Coach, Mentor oder Lehrer – ich sehe mich als Begleiter für Menschen, die sich selbst tiefer kennenlernen möchten. In meinen Erfahrungsfeldern schaffe ich Räume für Achtsamkeit, Reflexion, ehrliches Wollen, Verbindung und spielerisches Erforschen des eigenen Lebens. Dabei geht es nicht darum, meine Antworten zu übernehmen, sondern verborgene Teile, eigene Antworten und neue Möglichkeiten in sich selbst zu entdecken. therodcode ist deshalb keine Anleitung dafür, wer du sein sollst – sondern eine Einladung, bewusster zu erkennen, wer du bist, was du willst und wie du diesem Leben begegnen möchtest.

Und das Leben darf Spiel sein

Schau einem Kind beim Spielen zu.

Es entdeckt. Probiert. Fällt hin. Steht wieder auf. Verändert die Regeln. Lacht. Es fragt nicht nach jedem Schritt: „Was bringt mir das?“

Spiel bedeutet für mich nicht Verantwortungslosigkeit. Es bedeutet weniger Starrheit und mehr Neugier. Etwas funktioniert nicht? Information. Etwas funktioniert? Information. Ich falle? Ich reflektiere, passe an und spiele weiter.

Das Leben wird dadurch nicht automatisch leicht. Es gibt Schmerz, Verlust und Situationen, die uns überfordern. Aber wir müssen nicht zusätzlich dagegen kämpfen, dass eine Erfahrung gerade existiert.

„Das ist gerade da. Wie möchte ich ihm begegnen?“

„Du musst nicht gewinnen, um spielen zu dürfen.“

Meine Mission

Falls du einen Ratgeber für deine erste Million suchst, bin ich wahrscheinlich der Falsche. Nicht weil Geld, Erfolg oder grosse Ziele falsch wären. Im Gegenteil: Du darfst unglaublich viel wollen.

Mich interessiert nur auch die Frage darunter: Was glaubst du, wird dir diese Million geben?

Das Aussen darf wachsen. Aber es muss nicht die Aufgabe bekommen, dich innen endlich vollständig zu machen.

Meine Mission ist deshalb nicht, Menschen zu optimieren. Ich möchte Menschen wieder neugierig auf sich selbst und auf das Leben machen.

Meine Vision

Ich möchte Räume schaffen, in denen Menschen sich selbst begegnen können. Ohne eine neue Rolle spielen zu müssen. Ohne meiner Wahrheit folgen zu müssen. Ohne sich erst reparieren zu müssen.

Ich möchte dabei weder vorne stehen noch Menschen hinter mir sammeln. Ich möchte neben ihnen gehen. Vielleicht für ein Erfahrungsfeld. Vielleicht für einen Abschnitt des Weges. Vielleicht nur für eine einzige Frage.

Dieses Leben ist deins. Und du bist nicht von ihm getrennt.

Frage. Spüre. Probiere. Spiele. Falle. Reflektiere. Liebe. Passe an. Und geh weiter.

Verliebe dich in den Weg.